Barockcello

Der warme Klang der Darmsaiten, der unmittelbar lebendige Ausdruck der alten Musik - seit meinem Studium an der Schola Cantorum Basiliensis ist für mich das Barockcellospiel ein wichtiger Teil meiner musikalischen Tätigkeit geworden.

Das Cello hatte zur Barockzeit hauptsächlich kammermusikalische Funktion - es war als Continuo-Instrument tragend verantwortlich fürs Fundament der Musik.

 

Ich liebe es, Continuo zu spielen in unterschiedlichsten Besetzungen barocker Kammermusik: Zusammen mit Sängern, Geige, Cembalo, Laute, Traverso, Barockoboe...

HÖRBEISPIEL:
J.S. Bach: Sarabande aus der Suite I
I


  Monika Ecker, Violoncello
  2011
live at Schola Cantorum Basilienisis

HÖRBEISPIEL:
Luigi Boccherini: Streichtrio c-moll op.14:
I. Allegro moderato, IV. Prestissimo

   Karoline Klemm, Violine
 German Echeverri Chamorro, Viola
 Monika Ecker, Violoncello

2011 live at Schola Cantorum Basiliensis

Selbstverständlich gibt es auch ein grosses Repertoire anspruchsvoller Sololiteratur fürs Barockcello - zuallererst natürlich die 6 Suiten für Cello solo von J.S. Bach.

Fühlt man sich in der Barockmusik zuhause, bringt dies ein anderes Verständnis der klassischen Musik mit sich - diese kann ja nicht losgelöst von ihren historischen Wurzeln betrachtet werden.

Sehr spannend finde ich, klassische Kammermusik (Streichquartett oder -trio, Klaviertrio) auf historischen Instrumenten zum Klingen zu bringen.